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Die komplette Kühltechnik bei der
Wohlwend AG Tiefkühlspezialitäten wurde von der Firma York
International GmbH (Wien/Innsbruck/Dornbirn) geplant und
umgesetzt. Bei dieser neuartigen Kühlanlage wurde das
Kältemittel Frigen, dessen Einsatz in neuen Produktionsanlagen
ab 2008 verboten ist, durch Kohlendioxid ersetzt. Kohlendioxid
ist einerseits wesentlich kostengünstiger als Frigen (Frigen:
ca. CHF 40.00/kg, Kohlendioxid: ca. CHF 0.80/kg), andererseits
stellt dieses umwelt-freundliche Kältemittel aber einen viel
höheren Anspruch an den Anlagenbau und die Verrohrung, weil bei
CO2 ein viel höherer Druck entsteht.
Verfolgt
man den Weg eines Produktes vom Rohmaterial bis zum verpackten
Teigling, so durchlaufen z.B. die Buttergipfel einen Weg von
über 1100 Meter und verlassen die Anlage erst nach ca. 7.5
Stunden. Der Prozess beginnt mit der automatischen Verwiegung
aus Mehl- und Zutatensilos in die Knetstation, die automatische
Beförderung in den Teigbandformer der Tourieranlage, wo die
Butter über einen Bandformer eingeschichtet wird. Anschliessend
wird der Teig touriert, d.h. er wird ausgerollt, geschichtet und
anschliessend wieder ausgerollt, bis die nötigen
Butterteigschichten erreicht sind (z.B. 18 Schichten für einen
Buttergipfelteig, 250 Schichten für einen Blätterteig).
Anschliessend läuft der Teig für mehrere Stunden durch ein
ausgeklügeltes Ruhesystem, wo er sich entspannen und reifen
kann. Danach wird er automatisch auf die Ausrollanlage gelegt
und ausgerollt. Das ca. 4-5 mm dicke Teigband läuft in die
Gipfelanlage, wo der Teig zuerst in Dreiecke geschnitten, dann
gerollt und anschliessend abgesetzt wird. Die abgesetzten Gipfel
kommen dann in einen 8 Meter hohen Gärraum, der sich über zwei
Stockwerke erstreckt. Nach der Gare können die Produkte nach
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